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Das Schwerpunktthema widmet sich mit den digitalen Ulzera einem Außenseiterthema, das aber für Gefäßmediziner sehr anspruchsvoll werden kann und mitunter eine große interdisziplinäre Herausforderung ist. Gedacht ist dieses Thema als Denkanstoß ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Auch nicht besonders häufig, aber entscheidend, dass man sie erkennt und vor allem richtig diagnostiziert, sind die Kompartmentsyndrome.

Fingerulzera

Über die Häufigkeit von Fingerulzera gibt es keine verlässlichen Angaben, weil einerseits das Krankheitsbild sehr heterogen ist und zahlreiche Ursachen dafür infrage kommen. In diesem Übersichtsartikel wird ohne Anspruch auf Vollständigkeit eine grobe Orientierung gegeben, was beim Vorliegen von digitalen Ulzera möglich ist und welche diagnostischen und therapeutischen Schritte sinnvoll sind.

Intramuskuläre Druckmessung

Die Gefahren eines erhöhten intramuskulären Drucks und seiner Folgeerscheinungen sind seit langem bekannt. Ein Kompartmentsyndrom entsteht, wenn der Druck in dem Kompartment soweit erhöht ist, dass er den nutritiven Blutfluss im Gewebe des betroffenen Kompartments deutlich reduziert. Dabei kann der kapillare Blutfluss sowohl durch externe Kompression als auch interne Schwellung blockiert werden.

Arterieller Verschluss bei Colitis ulcerosa

Ein 54-jähriger Patient wurde zur enteralen und parenteralen Ernährung als präoperative Vorbereitung für eine totale Kolektomie mit Ileum-Pouch bei schwerer therapierefraktärer Colitis ulcerosa stationär eingewiesen. Die Colitis ulcerosa wurde im März 2007 erstmals diagnostiziert, der letzte schwere Schub fand im November 2008 statt.

Kakaoverzehr, Blutdruck und kardiovaskuläre Mortalität

Die Geschichte des Kakaos erstreckt sich über einen Zeitraum von mehr als 2.600 Jahren. So wurden dem Kakao und der Schokolade schon immer zahlreiche positive Wirkungen auf die menschliche Gesundheit zugeschrieben. Schon im 18. Jahrhundert wurde angenommen, dass Kakao das Herz stärken und Angina pectoris verringern kann.

Stoßwellen bei einer diabetischen Gangrän?

Seit ungefähr 15 Jahren werden fokussierte Stoßwellen für die Behandlung von typisch orthopädischen Indikationen wie Tendinosis calcarea, Epicondylitis humeri radialis et ulnaris, Fersensporn, aber auch Pseudoarthrosen und Triggerpunkten mit großem Erfolg angewendet. Ursprünglich kommen die extrakorporalen Stoßwellen (ESWT) aus der Urologie, wo seit ungefähr 30 Jahren Nierensteine ohne invasiven Eingriff zertrümmert werden können.

Stenosierende Erkrankungen der proximalen Arterien

Der zweite Teil des hier als gekürzte Fassung wiedergegebenen Artikels aus dem Buch "Gefäßmedizin - Therapie und Praxis" gibt einen umfassenden Überblick der endovaskulären Therapie bei stenosierenden Erkrankungen der proximalen Arterien. Darüber hinaus wird auf den Verlauf sowie die primäre Erfolgsrate und den technischen Langzeiterfolg eingegangen.

Cholesterinsenkung bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit

Die Dyslipidämie ist ein modifizierbarer Risikofaktor, der effektiv behandelt werden kann. Mehrere Studien haben belegt, dass lipidsenkende Medikamente bei Patienten mit einem hohen Risiko eine deutliche Reduzierung vaskulärer Ereignisse wie Myokardinfarkt und Schlaganfall bewirken. Die wesentlich weniger gesicherte Frage ist, inwieweit diese Therapie dem Fortschreiten der peripheren Atherosklerose hin zur manifesten PAVK vorbeugt bzw. dieses Geschehen verlangsamt.

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