Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Das Schwerpunktthema I dieser Ausgabe befasst sich mit der Substanz > Cilostazol, die - seit 2006 für die konservative Therapie der Claudicatio intermittens zugelassen - über vielfältige Wirkungen verfügt und sowohl die Funktion der Thrombozyten als auch des Endothels und der glatten Muskelzellen der Gefäßwand beeinflusst.

Unser zweites Schwerpunktthema dieser Ausgabe berichtet über die > Erfassung früher vaskulärer Veränderungen bei Kindern und Jugendlichen: Es wird ein Projekt vorgestellt ("Klosterneuburg Präventionsprojekt"), im Rahmen dessen bei gesunden Kindern und Jugendlichen die Intima-Media-Dicke (IMT) an der A. carotis communis gemessen wird und vaskuläre Risikofaktoren erhoben werden. Ziel dieses Projektes ist es, alters- und geschlechtsspezifische Normalwerte bei Kindern und Jugendlichen zu erheben, zum Vergleich mit Kindern mit bekanntem erhöhtem Risiko (mit familiärer Hypercholesterinämie (FH) oder morbider Adipositas).

Unser Fallbericht befasst sich diesmal mit einem jungen Patienten mit einer > Aplasie der V. cava inferior, bei dem nach Training in einem Fitness-Center eine beidseitige Becken-Bein-Venenthrombose aufgetreten ist.

Um die rechtlichen Konsequenzen von > Behandlungsfehlern in der Thromboembolieprophylaxe geht es in den "Tipps".

Im Abschnitt "Interventionelle Angiologie" wird über die Klinik, Diagnostik und konservative Therapie von > extrakraniellen Stenosen und Verschlussprozessen berichtet, interventionelle und chirurgische Verfahren sind Thema des nächsten Hefts.

Ob es zwischen > Clopidogrel und Protonenpumpenhemmern eine klinisch relevante Interaktion gibt, wird in der Rubrik "Pharmakologie" behandelt. Die bisher vorliegenden Studien weisen darauf hin, dass die beschriebenen Interaktionen eher ein Effekt der jeweiligen speziellen Substanz sind, und nicht ein genereller Effekt der Substanzklasse.

"Für Sie gelesen" berichtet über > aktuelle Studien, die interventionelle mit chirurgischen Methoden vergleichen (Stenting versus Endarteriektomie bei Karotisstenose; endovaskuläre versus offen-chirurgische Sanierung beim abdominellen Aortenaneurysma) sowie über die Berechnung des Rezidivrisikos bei venöser Thromboembolie nach dem Wiener Prognose-Modell.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Renate Koppensteiner


Univ.-Prof. Dr. med. Renate Koppensteiner

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